Jürgens Junggesellenabschied in Düsseldorf



Da Jürgen und Martina am Freitag, den 5.12.2003, den Bund der Ehe eingegangen sind (hier noch einmal „Herzlichen Glückwunsch und alles gute für die Zukunft“), mussten wir am Abend vorher natürlich einen Junggesellenabschied mit Jürgen feiern. So wurden Norbert, Sven und Philipp von Philipps Mutter am Donnerstagabend zu Jürgen gefahren, um diesen mit nach Düsseldorf zu nehmen. Jürgen wusste natürlich nichts von unserem Plan. So war er denn auch sehr überrascht über den plötzlichen Besuch, angeblich war er sogar gerade auf dem Sprung zum Tischtennistraining. Doch nach Tischtennis war uns an diesem Abend nicht. Uns interessierte eher unsere trockene Kehle, weshalb wir uns dann auch auf dem schnellsten Weg nach Düsseldorf machten. Dort angekommen warteten Holger, Manfred, Manuel und Georg bereits.

   
Norbert und Jürgen   Jürgen und Georg   Philipp
 

Um Jürgen nicht zu sehr zu strapazieren, begannen wir den Abend auch ganz ruhig mit einem gemütlichem Essen der Gasstätte „zum Schlossturm“.
Nach dem leckeren Schmaus musste Jürgen erfahren, dass es für ihn noch ein harter Abend werden sollte, denn treu nach dem Motto 
   

war es seine Aufgabe, als Tischtennisplatte verkleidet, von Passanten Geld zu „ersingen“, damit wir den Abend beim Trinken nicht ganz so arm werden sollten.
So fing er dann auch gleich in der Gaststätte an und verschaffte uns durch sein Ständchen für die Bediensteten ein kostenlose Runde Bier aufs Haus.

Da aber die Anzahl der zu besingenden Personen in der Gaststätte nach kurzer Zeit ausgeschöpft war, machten wir uns auf den Weg, um auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt weitere zahlungskräftige Zuhörer zu finden. Dieser Plan war äußerst erfolgreich. Wie man auf den Bildern sehen kann, vergnügte Jürgen die Passanten mit Liedern, wie „Oh Tannenbaum“ bis „Stille Nacht..“, während wir Glühwein genossen.
 

 
Jürgen singt auf dem Weihnachtsmarkt   Jürgen singt immer noch auf dem Wheinachtsmarkt
 
 
Die anderen trinken Glühwein...   ...während Jürgen immer noch singt...
 
 
...und singt   Manuel, Norbert, Georg, Holger, Philipp, Manfred
 

Doch da der Weihnachtsmarkt langsam aber sicher seine Pforten wieder schloss, beschlossen wir eine Kneipentour durch die Düsseldorfer Altstadt zu beginnen.

   
Sven und Manuel   Weihnachtslieder von Jürgen   Georg, Holger und Philipp
 


Auf dem Weg dorthin „ersang“ uns Jürgen noch eine Waffel, so dass wir gestärkt zur ersten Station, einer mexikanischen Bar, gelangten.
Auch dort konnten uns Jürgen ein par Euros zum Trinken verdienen.

   
Jürgen singt...   ...und singt...   ...und singt
 


Man mag es kaum glauben, aber das folgende Foto soll Beweiß genug sein, selbst in dieser Düsseldorfer Bar, kann man unsere Internetseite bewundern.

   


Nach 2, 3 Bier in der mexikanischen Bar, setzten wir unsere Route fort, in die Kneipe mit dem originellen Namen „Kneipe“. Jürgens Geldverdienst hier war zwar eher mager, dafür ließ der Wirt allerdings eine Runde aufs Haus springen.
 

 
Philipp trinkt Bier, Manfred guckt zu   Georg in der Kneipe
 
 
Manuel und Jürgen   Holger und Norbert
 
 
Manfred   Philipp trinkt schon wieder
 


Nach längerem Aufenthalt in der Kneipe wurde es Zeit für den Höhepunkt des Abend, von dem Jürgen natürlich noch nichts wusste. So begaben wir uns zum Rheinufer und Holger forderte den etwas verdutzten Jürgen auf, seine Hose auszuziehen, da diese treu eines alten Brauches verbrannt werden sollte. Jürgen war von der Idee eigentlich gar nicht begeistert, da er für die Hose einst 100 € bezahlen musste, doch nach kurzer Diskussion beugte er sich der Aufforderung.

   
Jürgen wird erzält, dass er seine Hose ausziehen muss   Jürgen ohne Hose   Jürgen immer noch ohne Hose
 


Holger und Manfred hängten die Hose an ein Geländer überm Ufer und zündeten das gute Stück mit Feuerzeugen an.
Zu aller Bewunderung brannte der Jeansstoff auch noch erstaunlich gut, so dass wir alle ein pyrotechnisches Erlebnisse der feinsten Art erleben konnten.

   
Manfred und Holger zünden die Hose an...   ...langsam fängt sie Feuer...   ...nun brennt sie schon ganz gut...
 
   
...und immer besser   Jürgen bewundert das Feuer   Nun brennt die Hose lichterloh
 
   
Die Hose brennt immer noch   Holger tritt die Reste der Hose aus   Er hat sichtlich Spaß daran
 


Natürlich wollten wir Jürgen nicht ohne Hose in der Kälte stehen lassen, wir hatten selbstverständlich eine Ersatzhose mit, die Jürgen auch erleichtert entgegennahm.

 
Jürgen zieht seine neue Hose an   Jetzt fehlen nur noch die Schuhe
 

Nun ging es weiter: wir besuchten noch zwei Kneipen, leider sind davon keine Bilder vorhanden, da Sven auf dem Weg zur nächsten Trinkstätte leider die Qualität von Holgers Digitalkamera durch einen ungebremsten Fall aus einem Meter Höhe testete. Diesen Test bestand der Fotoaperrat nicht, so dass wir den weiteren Abend ohne Kamera feiern mussten.Dies taten wir auch ausgiebig.
Da Jürgen und auch alle anderen jedoch am nächsten Tag früh aufstehen müssten, machten wir uns nach dem schönen Abend schließlich gegen halb eins auf den Weg zum Düsseldorfer Hauptbahnhof, um von dort aus mit dem Zug nach Krefeld zu gelangen. Auch die Zugfahrt war noch mal ein lustiges Erlebnis, da fast alle gemeinsam Weihnachtlieder sangen oder dies versuchten.

Insgesamt war der Junggesellenabschied ein sehr schöner und gelungener Abend mit jeder Menge Alkohol, was wohl die meisten auch am nächsten Morgen noch gemerkt haben.

 
Zuviel Bier erhöht den Harndrang...   ...und auch Jürgen "muss mal"
 
Zurück zum Anfang